{"id":1546,"date":"2020-04-19T14:14:20","date_gmt":"2020-04-19T12:14:20","guid":{"rendered":"http:\/\/kantilive.ch\/?p=1546"},"modified":"2020-05-12T08:44:13","modified_gmt":"2020-05-12T06:44:13","slug":"viele-anstalten-haben-nicht-die-ressourcen-und-moeglichkeiten-um-virtuellen-unterricht-zu-machen-corona-abroad-kolumbien","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kantilive.ch\/index.php\/2020\/04\/19\/viele-anstalten-haben-nicht-die-ressourcen-und-moeglichkeiten-um-virtuellen-unterricht-zu-machen-corona-abroad-kolumbien\/","title":{"rendered":"&#8220;Viele Anstalten haben nicht die Ressourcen und M\u00f6glichkeiten, um virtuellen Unterricht zu machen&#8221; Corona Abroad &#8211;  Kolumbien"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"color: #999999;\"><em>Bild: Antonio D\u00e1vila<\/em><\/span><\/p>\n<p><strong>Antonio D\u00e1vila von der schweizer Schule in Bogot\u00e1 erz\u00e4hlt von seinem Eindruck vom Coronavirus in Kolumbien.<\/strong><\/p>\n<p>Mein Name ist Antonio D\u00e1vila, ich komme aus Kolumbien, bin 17 Jahre alt und gehe in die elfte Klasse an der Schweizer Schule Bogot\u00e1 (Colegio Helvetia). Seit ich vier Jahre alt bin lerne ich Deutsch und hatte 2018 die M\u00f6glichkeit, um einen kurzen Austausch in Deutschland zu machen. Der Grund, weshalb ich an die Schweizer Schule gehe ist, dass mein Grossvater auch zum Helvetia ging und meine Geschwister genauso.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Die aktuelle Situation in Kolumbien, im Vergleich mit anderen L\u00e4ndern S\u00fcdamerikas und der Welt, ist nicht besonders gravierend. Bis heute, 7. April 2020, haben wir ungef\u00e4hr 1700 F\u00e4lle, 50 Tote und 90 Erholte, und der erste Fall war am 3 M\u00e4rz. Viele Experten sagen, dass wir den H\u00f6hepunkt der Pandemie noch nicht erreicht haben, wir jedoch auf gutem Weg seien, weil die Regierung sehr gute Ma\u00dfnahmen wie die obligatorische Quarant\u00e4ne von einem Monat (25.03 bis zum 27.04) und die Schlie\u00dfung aller Schulen und Universit\u00e4ten bis zum 31.05 ergriffen hat.<\/p>\n<p>Ich gehe an die Schweizer Schule von Bogot\u00e1 und seit die B\u00fcrgermeisterin und der Pr\u00e4sident die obligatorische Quarant\u00e4ne in der Stadt und im ganzen Land angeordnet haben, haben alle Sch\u00fcler virtuellen Unterricht \u00fcber die Plattform Microsoft Teams. An den \u00f6ffentlichen Schulen sieht die Situation ganz anders aus, da viele Anstalten nicht die Ressourcen und M\u00f6glichkeiten haben, um virtuellen Unterricht zu machen. Deswegen hat das Bildungsministerium entschieden den Sch\u00fclern Sommerferien zu gew\u00e4hrleisten und zu warten bis sich die Situation verbessert, damit die Schule im Juni wieder starten kann. Eine Gro\u00dfzahl der \u00f6ffentlichen Schulen endet ihr Schuljahr im Dezember, was auch zu dieser Entscheidung beitrug.<\/p>\n<p>So wie ich das sehe, hat der Unterricht von zu Hause viele wichtige Punkte zur Folge, die die Ausbildung und vor allem das Sozialleben beeinflussen. \u00a0Heimunterricht ist interessant, weil es uns Sch\u00fcler dazu zwingt verantwortungsvoller und selbstst\u00e4ndiger zu arbeiten, da es viele Lehrer besser finden gro\u00dfe Aufgaben zu schicken als Unterricht zu machen. Aber die gro\u00dfen Probleme, die ich sehe, ist zum Beispiel die Tatsache, dass wir einen ganzen Schultag (in meinem Fall von 7:15 bis 15:05) vor dem Computer sitzen und auch nicht Zeit mit Mitsch\u00fclern und Freunden verbringen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Kolumbien ist ein Land das, trotz seiner soziopolitischen Situation, in dieser Krise sehr gut gehandelt hat und in meinen Augen das Risiko dieser Pandemie wirklich ernst genommen hat. Claudia L\u00f3pez, die B\u00fcrgermeisterin Bogotas, war die erste Frontfrau, die Vorsichtsma\u00dfnahmen getroffen hat. Am 20 M\u00e4rz hat sie die obligatorische Quarant\u00e4ne deklariert und sp\u00e4ter hat der Pr\u00e4sident die nationale Quarant\u00e4ne bis am 27. April und am 30. Mai f\u00fcr Minderj\u00e4hrige und Rentner deklariert. Und dank des Gesundheitssystems Kolumbiens glaube ich, dass dieses Land die F\u00e4higkeiten und Ressourcen hat, um diese Gesundheitskrise und Pandemie zu bew\u00e4ltigen; und ich hoffe, dass es auch die Ressourcen f\u00fcr die \u00dcberw\u00e4ltigung der kommenden Wirtschaftskrise hat\u2026<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bild: Antonio D\u00e1vila Antonio D\u00e1vila von der schweizer Schule in Bogot\u00e1 erz\u00e4hlt von seinem Eindruck vom Coronavirus in Kolumbien. 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