{"id":2501,"date":"2021-02-05T16:01:31","date_gmt":"2021-02-05T15:01:31","guid":{"rendered":"http:\/\/kantilive.ch\/?p=2501"},"modified":"2021-02-05T16:05:57","modified_gmt":"2021-02-05T15:05:57","slug":"polarisierung-in-den-usa-eine-gespaltene-familie-in-einem-gespaltenen-land","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kantilive.ch\/index.php\/2021\/02\/05\/polarisierung-in-den-usa-eine-gespaltene-familie-in-einem-gespaltenen-land\/","title":{"rendered":"Polarisierung in den USA: Eine gespaltene Familie in einem gespaltenen Land"},"content":{"rendered":"<p><strong>Das amerikanische Volk ist so polarisiert wie nie zuvor. Kanti live Redaktor und USA Korrespondent Pascal Keel hat seinen Englisch-Sprachaufenthalt in Kalifornien verbracht. In dieser Reportage berichtet er nun von seiner damaligen Gastmutter Heather, die miterleben muss, wie Politik sogar die eigene Familie spaltet. <\/strong><\/p>\n<p>\u201eKannst du mich jetzt sehen?\u201c, fragt sie schon zunehmend ver\u00e4rgert. Der Bildschirm ist schwarz. H\u00f6ren tu ich sie, sehen kann ich sie nicht. Es sind nun schon \u00fcber sechzehn Monate vergangen, seitdem ich sie zum letzten Mal gesehen habe und\u00a0es scheint, als m\u00fcsse ich wohl noch zehn Minuten l\u00e4nger warten.<\/p>\n<p>\u201eDa bist du ja!\u201c, frohlocke ich schliesslich, beim zweiten Versuch hat\u2019s geklappt. \u201eSch\u00f6n dich zu sehen!\u201c, ruft Heather, das Bild etwas wackelig, das gewohnte L\u00e4cheln gleichwohl ins Gesicht geschrieben.<\/p>\n<p><img data-attachment-id=\"2502\" data-permalink=\"https:\/\/kantilive.ch\/index.php\/2021\/02\/05\/polarisierung-in-den-usa-eine-gespaltene-familie-in-einem-gespaltenen-land\/heather-bolei\/\" data-orig-file=\"https:\/\/i0.wp.com\/kantilive.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/heather-bolei.png?fit=319%2C214&amp;ssl=1\" data-orig-size=\"319,214\" data-comments-opened=\"0\" data-image-meta=\"{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;0&quot;}\" data-image-title=\"heather bolei\" data-image-description=\"\" data-medium-file=\"https:\/\/i0.wp.com\/kantilive.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/heather-bolei.png?fit=300%2C201&amp;ssl=1\" data-large-file=\"https:\/\/i0.wp.com\/kantilive.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/heather-bolei.png?fit=319%2C214&amp;ssl=1\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-medium wp-image-2502 alignright\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/kantilive.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/heather-bolei.png?resize=300%2C201\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"201\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/kantilive.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/heather-bolei.png?resize=300%2C201&amp;ssl=1 300w, https:\/\/i0.wp.com\/kantilive.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/heather-bolei.png?w=319&amp;ssl=1 319w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" data-recalc-dims=\"1\" \/><\/p>\n<p>Es ist auch sch\u00f6n sie zu sehen. Die mindestens sechzehn Monate und zehn Minuten f\u00fchlen sich an wie eine halbe Ewigkeit. Damals im Sommer 2019 noch vor Social Distancing, Masken und globalen Reiseeinschr\u00e4nkungen durfte ich meinen Englisch-Sprachaufenthalt bei den Boleis in San Jose, Kalifornien verbringen. Obschon die Verbindung auf Zoom etwas zu w\u00fcnschen \u00fcbrig l\u00e4sst, so erinnert mich ihr Anblick trotzdem noch an den Tag meiner Ankunft, als ich mit offenen Armen beim Haus der Boleis empfangen wurde. \u201eIst schon lange her, was?\u201c, sage ich. Wir haben viel nachzuholen, nach all dem, was in diesen sechzehn Monaten passiert ist.<\/p>\n<p>Die Welt ist nicht mehr dieselbe. Auch das Land, das ich damals kennenlernen durfte, hat sich in k\u00fcrzester Zeit stark ver\u00e4ndert, steckt in den Klauen der Pandemie und ist gepr\u00e4gt von politischen Spannungen und Unruhen. Die j\u00fcngsten Ausschreitungen um die Pr\u00e4sidentschafts- und Senatswahlen, allen voran die Kapitolst\u00fcrmung vom 6. Januar, haben die tiefen Gr\u00e4ben innerhalb des amerikanischen Volkes eindeutig aufgezeigt. Heathers Familie ist dabei keine Ausnahme.<\/p>\n<p>Heather Bolei ist 55 Jahre alt und lebt mit ihrem Ehemann Tom und Sohn Devon in San Jose, Kalifornien. Tom gehe es gut, erz\u00e4hlt sie mir. Auch Sohn Devon sei wohl auf &#8211; mit ihm stehe ich ab und zu noch \u00fcber die Playstation in Kontakt. \u201eIch habe das Gef\u00fchl, dass er jeweils nur mit dir Playstation spielt, damit er eine Ausrede hat, nicht den M\u00fcll rausbringen zu m\u00fcssen\u201c, witzelt Heather.<\/p>\n<p>Sie scheint sich langsam an die Kommunikation per Webcam gew\u00f6hnt zu haben. Heather arbeitet in der Personalabteilung des <em>Woods Institute for the Environment<\/em> an der Stanford-University in Stanford, Kalifornien, und tut dies seit M\u00e4rz nur mehr per Zoom von zuhause aus. Schon immer engagiert sie sich mit Leidenschaft f\u00fcr die Umwelt und speziell f\u00fcr das Wohl von Tieren. Ihre Eltern h\u00e4tten sie fr\u00fcher schon zu Tierschutzdemos mitgenommen, erz\u00e4hlt sie mir. Ihre Aussage erscheint mir widerspr\u00fcchlich, so habe ich ihre Eltern damals in den USA doch eigentlich als \u00e4usserst Pro Trump und stolz republikanisch kennengelernt. Doch das sei nicht immer so gewesen.<\/p>\n<p><img data-attachment-id=\"2509\" data-permalink=\"https:\/\/kantilive.ch\/index.php\/2021\/02\/05\/polarisierung-in-den-usa-eine-gespaltene-familie-in-einem-gespaltenen-land\/heathers-parents-2\/\" data-orig-file=\"https:\/\/i0.wp.com\/kantilive.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/heathers-parents-1-e1612536356651.jpg?fit=451%2C467&amp;ssl=1\" data-orig-size=\"451,467\" data-comments-opened=\"0\" data-image-meta=\"{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;1&quot;}\" data-image-title=\"heathers parents\" data-image-description=\"\" data-medium-file=\"https:\/\/i0.wp.com\/kantilive.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/heathers-parents-1-e1612536356651.jpg?fit=290%2C300&amp;ssl=1\" data-large-file=\"https:\/\/i0.wp.com\/kantilive.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/heathers-parents-1-e1612536356651.jpg?fit=451%2C467&amp;ssl=1\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-2509 alignleft\" src=\"https:\/\/i2.wp.com\/kantilive.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/heathers-parents-1-e1612536356651-290x300.jpg?resize=202%2C209\" alt=\"\" width=\"202\" height=\"209\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/kantilive.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/heathers-parents-1-e1612536356651.jpg?resize=290%2C300&amp;ssl=1 290w, https:\/\/i0.wp.com\/kantilive.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/heathers-parents-1-e1612536356651.jpg?w=451&amp;ssl=1 451w\" sizes=\"(max-width: 202px) 100vw, 202px\" data-recalc-dims=\"1\" \/><\/p>\n<p>\u201eMeine Eltern waren beide fr\u00fcher Demokraten und waren sogar sehr progressiv. Als Vierj\u00e4hrige haben sie mich schon an diese Demos gegen die Ermordung von Seerobben und Walen mitgenommen. Nun sind sie \u00e4lter geworden und, wie \u00fcblich, je \u00e4lter, desto konservativer wird man. Aber ich glaube, es liegt auch daran, dass sie viel Zeit mit meinem Bruder verbracht haben.\u201c Ihr Bruder lebt in S\u00fcdkalifornien, arbeitet als Versicherungsmakler und ist bekennender Republikaner und Trump-Fan. Auf Anfrage schien er zun\u00e4chst bereitwillig zu sein, mir seine Sichtweise in einem kurzen Interview zu schildern, allerdings brach er den Kontakt noch vor Terminabmachung abrupt ab.<\/p>\n<p>\u201eIch glaube, er hat ihnen langsam seine Perspektive eingetrichtert. Sie haben angefangen Fox News zu schauen.\u201c Ihr gleiche der rechtslastige Nachrichtensender eher einem Kult als einem News-Outlet. \u201eWenn man Fox News schaut dann f\u00e4llt man gewissermassen in diese Blase, in diese eigene Welt\u201c, f\u00e4hrt Heather fort. Heute steht sie in ihrer engen Familie als einzige Demokratin da.<\/p>\n<p>\u201eF\u00fchlst du dich je als Aussenseiter in deiner Familie?\u201c, frage ich sie, die Stimmung des Gespr\u00e4chs \u00e4hnelt nun zunehmend der einer Therapiestunde. \u201eOh, total! Wir sprechen immer weniger\u00a0miteinander und nur dann, wenn auch wirklich n\u00f6tig. Diskussionen um Trump kommen immer irgendwie auf. Aber ich habe mich mit der Zeit damit abgefunden. Ich versuche nicht, meine Familie zu dieser <em>American-Dream-Family<\/em> zu machen. Es ist halt, wie\u2019s ist.\u201c<\/p>\n<p>Die Spaltung in Heathers Familie spiegelt die derzeitige politische Situation im gesamten Land wider. Laut einer Studie des Pew Research Centers in Washington D.C. aus dem Jahr 2017 sollen 80% aller Amerikaner sich der jeweils anderen Partei abgeneigt f\u00fchlen, eine Prozentzahl, welche in den vergangenen drei Jahren dank den reisserischen Aussagen des ehemaligen Pr\u00e4sidenten Donald Trump wohl noch weiter angestiegen sein mag. Demokraten gegen Republikaner. Konservative gegen Liberale.<\/p>\n<p>\u201eMeinem ultraneutralen Schweizerherz schmerzt diese tiefe Polarisierung in den USA\u201c, bemerke ich etwas sarkastisch, doch Heather antwortet seri\u00f6s:<\/p>\n<p>\u201eIch denke, das hat alles schon unter Obama angefangen. Eigentlich f\u00fchlte ich mich wie im Paradies unter Obama, aber es gab nat\u00fcrlich auch Leute, die ungl\u00fccklich waren, aus welchem Grund auch immer, wie mein Bruder zum Beispiel. Wir Leute, die gl\u00fccklich waren, sahen nicht, wie andere Leute ungl\u00fccklich waren. Wir gl\u00fccklichen Leute waren einfach gl\u00fccklich damit, gl\u00fccklich zu sein und die ungl\u00fccklichen Leute fingen an, immer irritierter zu werden.\u201c<\/p>\n<p>Daher sieht Heather Trumps Pr\u00e4sidentschaft auch als Art Weckruf: \u201eEr hat uns etwas wachger\u00fcttelt.\u201c Unter Obama sei es vielen nicht klar gewesen, wie viel Rassismus, Frauenfeindlichkeit und Homophobie in den USA noch existiere. Trump habe das alles nicht unbedingt verursacht, aber viel eher offengelegt, verr\u00e4t sie mir.<\/p>\n<p>Ich versuche mich zu erinnern. Habe ich diese Polarisierung w\u00e4hrend meiner Zeit in den USA irgendwo versp\u00fcrt, sie am eigenen Leib erfahren? Mir f\u00e4llt der Besuch bei Heathers Eltern ein. Sie hat mich damals vorgewarnt: \u201eIch liebe meine Eltern, aber sie werden es irgendwie versuchen anzudeuten.\u201c Zugegebenermassen war ich zun\u00e4chst etwas nerv\u00f6s. \u201eWie werden sie auf einen \u00abAusl\u00e4nder<em>\u00bb, <\/em>einen Fremden reagieren?\u201c, dachte ich mir. Aber mir wurde schnell klar, dass ihre Eltern eigentlich auch nur ganz normale Leute sind. Ehrliche, herzensgute Leute. Gastfreundlich haben sie mich empfangen, fragten mich neugierig nach meinen Erlebnissen und Impressionen in den USA. Ihr Vater nahm mich sogar auf eine kleine Spritztour in seinem 1963er Porsche \u00fcber die Santa Teresa Hills im S\u00fcden San Joses mit. Die politische Spannung, die doch irgendwie sp\u00fcrbar war, r\u00fcckte in den Hintergrund. Ob ihre Gastfreundlichkeit selbstverst\u00e4ndlich oder jedoch nur meiner Hautfarbe und Herkunft zu verdanken war, sei dahingestellt.<\/p>\n<p>\u201eDu hast vorhin die <em>American-Dream-Family<\/em> angesprochen, was bedeutet denn der Begriff <em>American Dream <\/em>f\u00fcr dich pers\u00f6nlich?\u201d<\/p>\n<p>\u201eGute Frage.\u201c Heather \u00fcberlegt kurz. \u201eDie Freiheit, das zu tun, was man halt gerne tut. Aber dies soll minimale [negative] Auswirkungen auf andere Leute haben, Gemeinschaftssinn \u00fcber pers\u00f6nlicher Freiheit. Das w\u00e4re wohl der Hauptpunkt.\u201c<\/p>\n<p>\u201eUnd lebt der Traum \u00fcberhaupt noch?\u201c, frage ich.<\/p>\n<p>\u201eIch glaube schon, ja.\u201c<\/p>\n<p>\u201eWas gibt dir Hoffnung?\u201c<\/p>\n<p>\u201eEs gibt immer noch viele gute Menschen, die gute Dinge tun, trotz allem. Zum Beispiel all die \u00c4rzte und das ganze Pflegepersonal, das t\u00e4glich gegen das Virus k\u00e4mpft. Die haben gezeigt, dass es immer noch gute Menschen gibt.\u201c<\/p>\n<p>\u201eInwiefern w\u00fcrde denn dein Bruder den\u00a0Begriff <em>American Dream<\/em> anders definieren?\u201c<\/p>\n<p>\u201eIch denke, mein Bruder w\u00fcrde die Freiheit \u00fcber den Gemeinschaftssinn setzen bzw. den Begriff Gemeinschaft anders definieren. Ihm ist sein eigenes enges Umfeld, seine eigene Familie sehr wichtig.\u201c<\/p>\n<p>Viele Amerikaner, darunter auch Heather, sehen in Joe Biden einen Hoffnungstr\u00e4ger. Er soll die immer gr\u00f6sser werdende Kluft zwischen den zwei Parteien \u00fcberbr\u00fccken, das Volk wieder vereinen. Nun hat er in den ersten zwei Wochen seiner Amtszeit erst mal viel Zeit damit verbracht, Dekrete aus Trumps Amtszeit r\u00fcckg\u00e4ngig zu machen.<\/p>\n<p>\u201eWie k\u00f6nnte man denn deiner Meinung nach wieder zusammenfinden? In deiner pers\u00f6nlichen Situation, wie auch der im ganzen Land?\u201c<\/p>\n<p>\u201eIch glaube, wir m\u00fcssen wieder herausfinden, was wir gemeinsam haben. In Gespr\u00e4chen mit meinen Eltern enden wir am Schluss oft beim Begriff Gemeinschaft. Viele Leute haben mehr und mehr diesen Gemeinschaftssinn verloren, sie machen das, was sie tun wollen, ohne dabei auf ihr Umfeld oder auch auf die Umwelt zu schauen. Wir m\u00fcssen wieder zu diesem Gemeinschaftssinn zur\u00fcckfinden und abkl\u00e4ren, wie eine Gemeinschaft aufgebaut sein soll und was funktioniert und was nicht. Wir m\u00fcssen neu definieren, wie wir zusammenleben wollen.\u201c<\/p>\n<p>\u201eDas w\u00e4re der perfekte Schlusssatz f\u00fcr meine Reportage, Heather!\u201c, sage ich, sie lacht.<\/p>\n<p>Eine Woche sp\u00e4ter teilt mir Heather mit, dass sie seit langem wieder mal mit ihrem Bruder gesprochen habe. Er habe von der Polarisierung innerhalb der Familie und von Heathers Einsamkeit nichts gewusst. Was die Polarisierung innerhalb des amerikanischen Volkes anbelangt, so gebe sie sich zuversichtlich, dass Biden einen Schritt in die richtige Richtung machen werde im Streben nach einer einheitlichen Definition von Gemeinschaft.<\/p>\n<p><img data-attachment-id=\"2503\" data-permalink=\"https:\/\/kantilive.ch\/index.php\/2021\/02\/05\/polarisierung-in-den-usa-eine-gespaltene-familie-in-einem-gespaltenen-land\/boleis\/\" data-orig-file=\"https:\/\/i1.wp.com\/kantilive.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/boleis-e1612471527878.png?fit=544%2C476&amp;ssl=1\" data-orig-size=\"544,476\" data-comments-opened=\"0\" data-image-meta=\"{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;0&quot;}\" data-image-title=\"boleis\" data-image-description=\"\" data-medium-file=\"https:\/\/i1.wp.com\/kantilive.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/boleis-e1612471527878.png?fit=300%2C263&amp;ssl=1\" data-large-file=\"https:\/\/i1.wp.com\/kantilive.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/boleis-e1612471527878.png?fit=544%2C476&amp;ssl=1\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-2503 size-medium alignleft\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/kantilive.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/boleis-e1612471527878-300x263.png?resize=300%2C263\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"263\" srcset=\"https:\/\/i1.wp.com\/kantilive.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/boleis-e1612471527878.png?resize=300%2C263&amp;ssl=1 300w, https:\/\/i1.wp.com\/kantilive.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/boleis-e1612471527878.png?w=544&amp;ssl=1 544w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" data-recalc-dims=\"1\" \/><\/p>\n<p><em><strong>Pascal verbrachte in den Sommerferien 2019 einen dreiw\u00f6chigen Englisch-Sprachaufenthalt bei Heathers Familie in San Jose, Kalifornien und durfte so das allt\u00e4gliche Leben einer typisch amerikanischen \u00abSuburban-Family\u00bb kennenlernen. Vermittelt wurde ihm der Aufenthalt durch das Homestay-Programme von www.kultur-life.de.<\/strong><\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Bild: https:\/\/www.touren-texte.ch\/2020\/10\/30\/usa-polarisierung\/<strong><br \/>\n<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das amerikanische Volk ist so polarisiert wie nie zuvor. Kanti live Redaktor und USA Korrespondent Pascal Keel hat seinen Englisch-Sprachaufenthalt in Kalifornien verbracht. 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