{"id":546,"date":"2019-04-02T15:12:24","date_gmt":"2019-04-02T13:12:24","guid":{"rendered":"http:\/\/kantilive.ch\/?p=546"},"modified":"2019-05-03T11:25:33","modified_gmt":"2019-05-03T09:25:33","slug":"klimaschutz-bedeutet-nicht-verzicht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kantilive.ch\/index.php\/2019\/04\/02\/klimaschutz-bedeutet-nicht-verzicht\/","title":{"rendered":"\u00abKlimaschutz bedeutet nicht Verzicht\u00bb"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"color: #808080;\"><em>(Bild: Leon Olbrecht)<\/em> <\/span><\/p>\n<p>Seit drei Monaten k\u00e4mpfen Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler der Kantonsschule am Burggraben (KSBG) f\u00fcrs Klima. Sie haben gestreikt, sie haben demonstriert \u2013 und sie haben Forderungen. Im Gespr\u00e4ch mit den jungen Aktivistinnen und Aktivisten zeigt sich Rektor Marc K\u00f6nig durchaus stolz, dass sich Kanti-Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler f\u00fcr den Klimaschutz engagieren. <!--more--><\/p>\n<p>Ein Dienstagmittag im M\u00e4rz. H\u00e4ndesch\u00fctteln im B\u00fcro des Rektors. Marc K\u00f6nig, der Chef der Kantonsschule am Burggraben (KSBG), begr\u00fcsst vier Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler des Kollektivs Klimastreiks Ostschweiz zu einem Gespr\u00e4ch. Miriam Rizvi, Dominic Truxius, Lia Allenspach und Kaija Eigenmann kennen seit l\u00e4ngerem kein normales Leben mehr. Denn nachdem der Nationalrat Mitte Dezember 2018 die Totalrevision des CO2-Gesetzes abgelehnt geworden ist, hat in Z\u00fcrich kurz darauf der erste Kilmastreik stattgefunden. Die vier Freundinnen und Freunde verbindet ein Interesse: politisches Engagement. Nur eine Woche sp\u00e4ter haben sie an der Kantonsschule am Burggraben w\u00e4hrend der dritten Morgenlektion einen Klimastreik auf die Beine gestellt.<\/p>\n<p>\u00abIch finde dieses Grundprinzip nicht cool, wenn man einfach ein bisschen sein Leben vor sich hinlebt. Wir wissen eine Ver\u00e4nderung muss jetzt geschehen und jede Person muss etwas daf\u00fcr machen\u00bb, sagt Kaija Eigenmann (2oG) vom Kollektiv und scheint damit nicht alleine zu sein, wie das Echo der 400 Teilnehmenden der ersten Kundgebung am 21. Dezember 2018 aussagt.<\/p>\n<p>\u00abDie grossen Probleme der Menschheit hat nicht Gott geschaffen, sondern sie sind von uns Menschen entstanden. Das heisst aber auch, dass sie der Mensch wieder l\u00f6sen kann. Deshalb ist es wichtig, dass man sich vernetzt, eine Bewegung startet und dranbleibt. Gerade die Dynamik der entstehenden Bewegung war sehr interessant\u00bb, meint Dominic Truxius (2bLW). Der Funken zur f\u00f6rmlich explosionsartigen Ausbreitung der Jugendbewegung in der Schweiz entsprang in einem WhatsApp-Chat. Daraus resultierte, dass die Thematik unter Jugendlichen wild diskutiert wurde.<\/p>\n<p>Um den Druck auf die Schweizer Politik steigern zu k\u00f6nnen und die Statements der globalen Klimaschutzbewegung zu betonen, muss das Netzwerk unter den unterschiedlichen regionalen Kollektiven gepflegt werden. Eines der wichtigsten Werkzeuge und gleichzeitig eine der gr\u00f6ssten Herausforderungen in diesem Prozess ist die Kommunikation.<\/p>\n<p>\u00abMir ist erst bei einer nationalen Sitzung zum ersten Mal aufgefallen, dass wir in einem Land leben, in dem so viele verschiedene Sprachen gesprochen werden\u00bb, gibt Kaija Eigenmann offen zu. Innerhalb ihrer Arbeitsgruppe sei Englisch gesprochen worden, da sich die Gruppe auf keine Landessprache einigen konnte. Das Verst\u00e4ndnis ist eine wichtige Voraussetzung, dass die Bewegung stets basisdemokratisch funktionieren kann. Wenn eine Person bei einer Abstimmung den Vorschlag ablehnt, muss sie selbst einen L\u00f6sungsvorschlag bringen, mit dem sie einen Konsens finden kann.<\/p>\n<p>Auch die vielen Medienanfragen forderten das Team heraus. Speziell Miriam Rizvi (2hW), die Mediensprecherin des ostschweizerischen Kollektivs: \u00abMan bekommt Medienanfragen in der 10-Uhr-Pause oder Journalisten rufen mitten in der Lektion um 11 Uhr an. Die Medienaufmerksamkeit ist in diesem Zeitalter sehr wichtig\u00bb, erkl\u00e4rt sie. Man erlange mit der Zeit mehr Know-how und k\u00f6nne die Arbeit dadurch besser aufteilen, sodass nicht alles an einem h\u00e4ngen bleibe.<\/p>\n<p>Dass die schulischen Leistungen sich durch das politische Engagement verschlechtern, streiten die vier Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler der KSBG klar ab. Obwohl die Entwicklung von neuen Ideen \u00fcber WhatsApp schnell fortschreiten kann, k\u00f6nne man den Aufwand gut an der Schule vorbeiplanen, versichert Kaija Eigenmann. Schliesslich, findet Dominic Truxius, sei sogar ein pers\u00f6nliches Lernerlebnis damit verbunden, denn wenn er jetzt arbeite, dann fokussierter.<\/p>\n<p>Nicht nur in der Organisation der n\u00e4chsten Demonstrationen und f\u00fcr den deutlichen Ausdruck der politischen Forderungen spielt die Kommunikation eine zentrale Rolle. Gerade mit dem kantonalen Bildungsdepartement h\u00e4tte sich das KKO einen besseren Austausch erhofft, um Konflikten vorzubeugen. Die Massnahmenvorschriften des Kantons stossen den Jugendlichen auf. An anderen Orten w\u00fcrden sie mit gemeinn\u00fctzigen Leistungen \u00abbestraft\u00bb. An den kantonalen Schulen gebe es unentschuldigte Absenzen. Dazu sagt Marc K\u00f6nig, Rektor der KSBG, dass es in dieser Streiksituation wichtig sei, dass Schule und Streikende ihre je eigene Rolle spielen. Und zwar anst\u00e4ndig.<\/p>\n<p>Zwischen den Zeilen wird klar: Der Rektor steht mit den schulischen Disziplinarmassnahmen den Jugendlichen nicht gerne im Weg. Im Gespr\u00e4ch ist deutlich sp\u00fcrbar, dass Marc K\u00f6nig Nachhaltigkeit am Herzen liegt. Bereits 2007, innerhalb der ersten 100 Tage seines Amtsantritts, hat er ein Flugverzicht f\u00fcr Maturareisen durchgesetzt. Nur habe die Schulleitung heute wenig Einfluss auf die Planung der Maturareisen, da sie nach den Maturapr\u00fcfungen stattfinden und die Schule da den Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fclern nichts mehr vorschreiben kann. Marc K\u00f6nig findet, dass es an der Politik liege, die Flugticketpreise ehrlich anzusetzen, sodass die Sch\u00fcler nicht das Flugzeug w\u00e4hlen, nur weil es die g\u00fcnstigere Variante ist. \u00abDer Effekt daraus ist nicht gut, denn es geht auf der Maturareise nicht darum, vier Tage all inclusive in Kroatien zu geniessen, sondern um das Erlebnis mit der Klasse.\u00bb Er ist sich sicher, dass die Klimaschutzbewegung gerade in den jetzigen dritten Klassen Fr\u00fcchte tr\u00e4gt und im Jahr 2020 keine solchen Maturareisen mehr stattfinden. \u00abEs ist wichtig, dass wir solches Denken in die K\u00f6pfe der 1400 Sch\u00fcler kommt.\u00bb<\/p>\n<p>Der Rektor sieht innerhalb des Unterrichts grosses Potential, die Jugend \u00fcber die Klimathematik aus den verschiedensten Perspektiven \u2013 sei es in den Naturwissenschaften, in der Geografie aufzukl\u00e4ren. F\u00fcr ihn ist klar, dass politische Bildung im Allgemeinen und der Einbezug jugendlicher Meinungen im Besonderen durch die Klimabewegung noch wichtiger geworden sind. Argumente f\u00fcr die schulinterne \u00f6kologische Entwicklung, wie zum Beispiel der Mobilit\u00e4tstag am 27. April, welcher von Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler des Erg\u00e4nzungsfaches \u00abNachhaltigkeit\u00bb organisiert wird, oder die Tatsache, dass die Kantonsschule ihren Energiebedarf in den letzten zehn Jahren um 20 Prozent senken konnte, lassen die Aktivistinnen und Aktivisten eher unber\u00fchrt. Stattdessen hat das KKO der Schulleitung bereits einen Forderungskatalog eingereicht. \u00abIch finde nicht, dass wir uns jemals zufrieden stellen sollten. Man kann immer etwas machen, also k\u00f6nnen wir nicht einfach aufh\u00f6ren, weil etwas gut gelaufen ist. Wir bleiben kritisch. Das ist jetzt einfach so!\u00bb, sagt Lia Allenspach (2nIM).<\/p>\n<p>Der Rektor schmunzelt und kann den Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fclern ihre Haltung nicht \u00fcbelnehmen. Die Schule habe zwei Bildungsziele \u2013 erstens die Studierreife und zweitens die Gesellschaftsreife. \u00abZur Gesellschaftsreife geh\u00f6rt Verantwortungsgef\u00fchl \u2013 auch f\u00fcr unsere Umwelt\u00bb, so Marc K\u00f6nig.<\/p>\n<p>Darauf m\u00f6chte Dominic Truxius ein pers\u00f6nliches Anliegen loswerden: \u00abKlimaschutz bedeutet nicht Verzicht \u2013 man kann sehr viel gewinnen. Heutzutage ist man nicht eine aussenstehende<\/p>\n<p>Person, wenn man sich \u00f6kologisch verhalte. Man muss Verantwortung \u00fcbernehmen, was jedoch nicht bedeutet, dass man sein Leben nicht geniessen kann.\u00bb<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>(Bild: Leon Olbrecht) Seit drei Monaten k\u00e4mpfen Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler der Kantonsschule am Burggraben (KSBG) f\u00fcrs Klima. 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